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Volles Haus

Vor vollem Haus las Ralf Strackbein bei der diesjährigen Lesung im Museum Wilnsdorf aus seinem neuen Krimi „Tristan Irle – Der Luther-Anschlag“. Im schönen Ambiente des Museums führte der Autor die Zuhörer Schritt für Schritt zur grausigen Tat eines Mordes und stellte sich anschließend den Fragen der Gäste.
Die Lesung passte zur Sonderausstellung „Lebendiger Glaube – 500 Jahre Reformation“, die Besucher noch bis zum 28. Januar 2018, besuchen können.
500 Jahre nach dem Luther die 95 Thesen veröffentlicht hat, greift das Museum Wilnsdorf das bedeutende Ereignis auf und widmet ihm die Sonderausstellung. Die Ausstellung steht ganz im Zeichen Luthers, der Bibel, der Reformation und der Ökumene – denn sie gibt auch den in der Gemeinde Wilnsdorf vertretenen Konfessionen Raum, sich zu präsentieren. Ein Besuch lohnt sich.

So etwas Ärgerliches

Aufmerksame Leser haben darauf aufmerksam gemacht, dass Radioreporterin Lena Hartmann auf den Seiten 80 und 81 ihren Nachnamen ändert. Dies geschieht nicht, weil sie eine investigative Journalistin ist, sondern weil ich bei der Namensangleichung diese beiden Stellen schlicht übersehen habe. Und weil Namensfehler so ärgerlich sind, passierte es dummerweise gleich nochmals bei Landrat Robert Fischer, der an einer Stelle mit dem Nachnamen eines aussterbenden Berufes - Stichwort „Mehl mahlen“ - genannt wird.
Wie oben erwähnt, Namensfehler sind etwas Ärgerliches und werden bei der nächsten Auflage korrigiert.

Thesen und Fragen

Im Buch von Bedeutung sind die These 62 und die Frage 95 aus dem Heidelberger Katechismus.
These 62:
Versus thesaurus ecclesie est. sacrosanctum euangelium glorie et gratie dei.
Der wahre Schatz der Kirche ist das heilige Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.
Erklärung: Das Wort Evangelium kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Gute Nachricht“ oder „Frohe Botschaft“. Christus hat auf der Welt nichts hinterlassen als das Evangelium. Dieser Schatz sollte nach Luther wieder in den Mittelpunkt treten, da die Kirche durch den Ablasshandel Gold und Silber als Schatz der Kirche betrachtete. Luther schrieb: »Daher hat er auch seinen berufenen Knechten nichts anvertraut als Pfunde, Zentner, Geld oder Groschen (Mt. 25, 14-30; Lk. 19, 12-17), um mit diesen Worten für Schätze zu verstehen zu geben, dass er selbst der wahre Schatz ist.« Kein Geld der Welt kann die Seele retten, nur das Evangelium entspringt der wahren Ehre Gottes. Es kommt als Licht zu den Gefangenen, den Traurigen, Armen und den Verzweifelten und es sagt: Fürchtet euch nicht.


Frage 95 aus dem Heidelberger Katechismus:

Was ist Götzendienst?

Antwort: Götzendienst treiben heißt anstelle des einen wirklichen Gottes, der sich in seinem Worte offenbart hat, oder neben ihm irgend etwas anderes ersinnen oder haben, worauf man sein Vertrauen setzt.
Jeremia 17, 5.7. So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und mit seinem Herzen vom Herrn weicht. Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und des Zuversicht der Herr ist.
Matthäus 6, 24. Niemand kann zwei Herren dienen, entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachte. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Tatort Nikolaikirche

Die 700 Jahre alte Nikolaikirche wurde am Donnerstag, 12.10.2017 zum Schauplatz eines Tatortes. Ralf Strackbein stellte in einem vollen Kirchehaus seinen neusten Tristan Irle vor. Unterstütz wurde er dabei von der Kantorei Siegen, unter der Leitungvon Ute Debus und den Solomusiken Ann-Kathrin Hermmersbach, Saxophon und Marco Hoffmann, Klavier. Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste von Gemeindepfarrer Stefan König. »Es war für mich etwas Besonderes in dieser Kirche vor so vielen Menschen zu lesen«, sagte der Autor nach einer geglückten Premiere.

Zeitreise

In Wilnsdorf las Autor Ralf Strackbein zum ersten Mal. Das Museum bot einen passenden Rahmen. Vor einer alten Fachwerkwand, die an Tristans Haus in der Oberstadt erinnerte gab es Einblicke in den neuen Fall.
Foto links: Ralf Strackbein, Dr. Corinna Nauck, Museumsleiterin, Sabine Flecke, Bibliothek.
Foto rechts: Bürgermeisterin Christa Schuppler, Ralf Strackbein

Kreuztal volles Haus

Tristan Irle hat ein neues Zuhause gefunden. Gemütlich ist es in der Stadtbibliothek Kreuztal - der alte VW Bus würde gut zu Tristans Borgward passen.

Paintball in Kreuztal

In Kreutal-Eichen kann man dem Sport nachgehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Web-Seite von KS-Paintball.

Foto-Links: Autor und Sergej Krawzow, Inhaber der Paintball Halle. Rechts: Gestellte Szene für den Autor ... gespielt wird nur mit Schutzmaske!

http://www.ks-paintball.de

Premierenlesung In der Stadtbibliothek Siegen

Volles Haus in der Stadtbibliothek Siegen. Über 90 Besucher lauschten der Lesung von Ralf Strackbein aus seinem aktuellen Tristan-Irle-Krimi. Begrüsst wurden die Gäste von Ariane Orthen-Böhmer von der Stadtbibliotehk.

500 Jahre Reinheitsgebot

Am 23. April 1516 wurde die "neue" Landesordnung zum Bierbrauen für das Herzogtum Bayern erlassen. Auf diese Landesordnung bezieht man sich heute wenn man vom Reinheitsgebot spricht, da die Landesordnung in einer Textpassage die Inhaltsstoffe des Bieres nennt: Gerste, Hopfen und Wasser. Die bayrische Brauordnung war jedoch nicht die erste dieser Art.

Im Mittelalter waren Brauordnungen weit verbreitet. Sie wurden von Städten, Zünften und Landesherren erlassen. Da Wasser verschmutzt sein konnte, wurde oft Bier getrunken und so entwickelte sich Bier zu einem wichtigen Lebensmittel. Doch nicht jeder "Braumeister" hielt sein Bier sauber. So wurde schon von Friedrich Barbarossa am 21. Juni 1156 in Augsburg mitgeteilt, dass "wenn ein Bierschenker schlechtes Bier macht oder ungerechtes Maß gibt, er bestraft werden solle."


1303 wurde in Nürnberg aufgrund einer Hungersnot nur Gerste zum Brauen von Bier erlaubt, davor waren auch andere Getreidearten im Gebrauch. In Weimar durfte man im 14. Jahrhundert Malz und Hopfen verwenden, während im Rheinland zur gleichen Zeit Hopfen als Bierzusatz verboten war. Und so geht es quer durch die Geschichte, bis man sich vor 500 Jahren mehr oder weniger einigte. Aber selbst danach wurde immer mal wieder vom Reinheitsgebot abgewichen. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich dann das Reinheitsgebot durch, wie wir es heute kennen.

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